Interview mit

Emma Fietz, Pflegefachfrau Therapiestation

Emma Fietz erzählt, warum sie ihre Ausbildung am BKH gemacht hat, wie die Stimmung hier ist und wieso sie die Bezugspflege besonders schätzt.

Frau Fietz, wieso haben Sie sich ausgerechnet für die Psychiatrie entschieden?

Meine Schwester und meine Mutter arbeiten auch hier in der Klinik und ich habe viel von ihnen mitbekommen. Was sie erzählt haben, klang immer ziemlich spannend. Die vielen Vorurteile, die man über die Psychiatrie hört – alles Quatsch. Hier sind ganz normale Menschen.

Sie sind nach Ihrer Ausbildung gleich hiergeblieben? Wieso?

Die Atmosphäre hier finde ich sehr schön. Ich habe mich immer wohlgefühlt. Hier gab es nie dieses typische Krankenhausfeeling, das man von den Riesenbunkern sonst so kennt. Wir haben den schönen Park, die vielen kleinen Häuser und meine Kollegen mag ich sehr.

Erzählen Sie uns von Ihren guten Momenten hier.

Ich habe immer vier bis fünf Bezugspatienten, die ich von der Aufnahme bis zur Entlassung betreue. Sie sind mir anvertraut, um sie kümmere ich mich besonders. Wenn es ihnen dann nach einiger Zeit besser geht und sie entlassen werden, ist das immer ein schöner Erfolg.

Die Atmosphäre hier finde ich sehr schön.

Ich habe mich immer wohlgefühlt. Hier gab es nie dieses typische Krankenhausfeeling, das man von den Riesenbunkern sonst so kennt.

Emma Fietz, Pflegefachfrau Therapiestation

Die Atmosphäre hier finde ich sehr schön.

Ich habe mich immer wohlgefühlt. Hier gab es nie dieses typische Krankenhausfeeling, das man von den Riesenbunkern sonst so kennt.

Emma Fietz, Pflegefachfrau Therapiestation

Die Atmosphäre hier finde ich sehr schön.

Ich habe mich immer wohlgefühlt. Hier gab es nie dieses typische Krankenhausfeeling, das man von den Riesenbunkern sonst so kennt.

Emma Fietz, Pflegefachfrau Therapiestation

Bestimmt gibt es auch Herausforderndes.

Natürlich. Die Kunst bei uns ist meiner Meinung nach, mit jedem Menschen anders umzugehen. Es gibt Patienten, die weinen direkt los, andere wiederum sind total stabil. Meine Art, mit ihnen zu sprechen, passe ich dann jeweils an.

Und wenn dann jemand kommt, der völlig aufgelöst ist und ich kann ihn aufmuntern, sodass er wieder lacht, dann ist die Welt ein bisschen besser.

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